Werkzeugmechaniker/-in und Zerspanungsmechaniker/-in
|
|
Die Berufsausbildung zum Zerspanungsmechniker führen wir nur im Werk Tambach durch. Zu den Inhalten gelten im Wesentlichen die zum Beruf des Werkzeugmechanikers folgenden Ausführungen. Die Schwerpunktbildung liegt beim Zerspanungsmechniker naturgemäß deutlicher auf den Verfahren der spanenden Bearbeitung. |
Was müssen Sie mitbringen?
Sie sollten geschickt sein und schon über handwerkliche Grundfähigkeiten verfügen. In der Schule haben Sie Interesse an den mathematischen-, naturwissenschaftlichen-, technischen Fächern gezeigt. Außerordentlich wichtig für den Beruf ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und eine gute Konzentrationsfähigkeit. Sie müssen außerdem das Verantwortungsbewusstsein und die Gewähr dafür bieten, dass man Ihnen teure Werkzeuge und Maschinen bedenkenlos anvertrauen kann.
Wo werden Sie ausgebildet?
Werkzeugmechaniker bilden wir in Wittgenstein und in Tambach aus. Das erste Ausbildungsjahr findet im Bildungszentrum Wittgenstein, Bad Berleburg, bzw. in der Technischen Bildungsstätte in Gotha statt. In der restlichen Ausbildungszeit werden sie im Werkzeugbau der Verbindungstechnik in Bad Berleburg bzw. Tambach oder der Kunststofftechnik in Berghausen ausgebildet. Parallel zur praktischen Ausbildung werden Ausbildungslehrgänge (etwa Steuerungstechnik, CNC-Technik, Elektrotechnik) durchgeführt.
Was sind Ihre Aufgaben?
Als Werkzeugmechaniker arbeiten Sie in beiden Fertigungssparten der EJOT-Gruppe: Verbindungstechnik (Schrauben und andere Kaltformteile) und Kunststofftechnik (Kunststoffteile im Spritzgießverfahren). Sie fertigen, inspizieren und warten die zur Verarbeitung der verschiedenen Materialien den jeweils eingesetzten Maschinen erforderlichen Spezialwerkzeuge. In der Verbindungstechnik sind dies Werkzeuge zur Kaltumformung von Draht (Walzen, Pressen); in der Kunststofftechnik Spritzgussformen.
Metallische Werkstoffe werden von Ihnen dabei auf der Grundlage von Zeichnungen und Mustern maschinell und manuell mit allen gängigen Füge-, Trenn-, Span- und Umformtechniken bearbeitet. Dabei sind hohe Anforderungen an die Form- und Maßgenauigkeit, sowie an die Oberflächengüte gestellt - und damit auch hohe Anforderungen an Ihre Arbeit.
Wo liegen die Schwerpunkte der Ausbildung?
In der Ausbildung werden sie umfassend auf Ihre späteren Aufgaben vorbereitet. Alle gängigen Bearbeitungstechniken (vor allem: Drehen, Erodieren, Fräsen, Schleifen) lernen Sie intensiv kennen; dabei auch den Umgang mit modernen computer-gesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC-Technik). Am Ende der Ausbildung werden Sie in der Lage sein, aus der Zeichnung heraus die Werkzeugherstellung zu planen, in allen Arbeitsschritten selbst durchzuführen, das Werkzeug aufzubauen und auszurichten.
Wie lange dauert die Ausbildung?
3 1/2 Jahre.


