EJOT erhält Roswith-Oerter-Arbeitnehmerpreis der CDA
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Die Vorstellungen über einen familienfreundlichen Betrieb sind sicherlich sehr unterschiedlich. Während der eine hierunter finanzielle Dotationen versteht, geht es dem anderen um das Klima, um die Bereitschaft um ein gutes Miteinander und um die Möglichkeit, neben der Familie auch beruflich im Unternehmen erfolgreich zu sein Dass, das bei EJOT funktioniert, ist wohl die Ursache für die Verleihung des Roswith-Oerter-Arbeitnehmerpreises der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Roswith Oerter, nach dem dieser Preis benannt ist, war viele Jahre Vorsitzender der CDA Siegerland Wittgenstein |
und in besonderem Maße darum bemüht, die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft nicht als Einbahnstraße zu verstehen, d.h., dass das soziale Umfeld für den Arbeitnehmer stimmen muss und er nicht Gefahr läuft, kurzfristig ausschließlich wirtschaftlichen Überlegungen seines Unternehmens geopfert zu werden.
Eigentlich sollte der Preis von der NRW-Wirtschaftsministerin, Christa Thoben, überreicht werden. Wegen einer kurzfristig einberufenen Koalitionsrunde zur Kohleförderung konnte sie jedoch nicht erscheinen. Statt ihrer übergab dann Hartmut Schauerte den Preis. Herr Schauerte ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium: „Mittelständler wissen, was ihr wichtigstes Kapital ist: das Wissen und die Motivation ihrer Mitarbeiter“, so der Staatssekretär. Der derzeit spürbare Aufschwung und der Erfolg Deutschlands auf den Weltmärkten sei der Innovationskraft der Betriebe und der Bereitschaft der Arbeitnehmer, wieder länger zu arbeiten, zu verdanken und mittelständische Unternehmen zeichne das Bestreben aus, an Ihrem „Geburtsstandorten“ - wenn eben möglich - festzuhalten.
In Ihren Grußworten fanden sowohl Landrat Paul Breuer auch als die verschiedenen Funktionsträger der regionalen CDA und CDU lobende Worte für EJOT. Herausgestellt wurde das Engagement unseres Unternehmens bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Anerkannt wurde ebenfalls das Bemühen um die betriebliche Altersvorsorge bei EJOT, bekanntlich SENECA genannt.
Bei seinen Dankesworten verwies Christian F. Kocherscheidt darauf, dass alle diese Maßnahmen einen ganz pragmatischen Hintergrund haben und sich mehr oder weniger von selbst ergeben hätten. Christian F. Kocherscheidt: „Das Unternehmen beschäftigt beispielsweise viele junge Frauen im Vertriebsinnendienst, weil sie sich im Vergleich zu männlichen Mitbewerbern als qualifizierter erwiesen haben. Den Kontakt zu diesen Mitarbeiterinnen mit Antritt des Mutterschaftsurlaubs nicht abreißen zu lassen, hat etwas mit Eigennutz zu tun. Wenn EJOT den jungen Müttern etwa Urlaubsvertretungen anbietet, erspart sich das Unternehmen die Einarbeitung von Aushilfen, denen es natürlich an der Produktkenntnis fehlt.“
Das Attribut „Familienfreundlichkeit“ hat nach unserem Selbstverständnis folgende Facetten:
EJOT verfolgt das Ziel:
- Mitarbeiterinnen in Elternzeit enger an das Unternehmen zu binden
- die Wiedereingliederung schneller und effizienter zu gestalten
- soziale Dienstleistungen bereit zu stellen
- Arbeitswelten und Beschäftigungsverhältnis unter dem Gesichtspunkt „Gesund älter werden“ zu schaffen
- ein gesundheitliches Eingliederungsmanagement sicherzustellen
- der demographischen Entwicklung der Belegschaft Rechnung zu tragen
Wenn es dann in den Überschriften in der örtlichen Berichterstattung heißt: „Familienfreundlichkeit zahlt sich aus“ dann ist das natürlich richtig. Welchen Nutzen hat EJOT von der Familienfreundlichkeit:
- Nutzen vorhandener fachlicher Potentiale
- Erhöhung der Mitarbeiterbindung
- Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber
- Mitarbeiterinnen konzentrieren sich auf Ihre produktiven Tätigkeiten
- weitere Optimierung des Führungsverhaltens
- Reduzierung von Fehlzeiten
Dass es uns darüber hinaus wichtig ist, uns bei unseren Mitarbeitern die 10, 25 oder 40 Jahre bei uns sind mit einem Blumengruß und einem Geschenk (25 und 40 Jahre) zu bedanken, ist für die Gesellschafter und die Geschäftsleitung selbstverständlich. Ist es doch eigentlich auch, oder"
Winfried Schwarz




