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EJOT FDS® - Die fließlochformende Schraube für höherfeste Blechverbindungen

FDS® im Überblick:

  • Einseitige Zugänglichkeit
  • Lösbare und hochqualitative Verbindung ohne Bauteilvorbereitungen wie Vorbohren oder Stanzen
  • Entfall von Toleranzproblemen bei Durchgangs- und Einschraublöchern
  • Kein Materialverlust und keine Spanbildung
  • Anwendung in verschiedenen Blechoberflächen
  • Hohe Losdrehmomente und Vibrationsfestigkeit, keine zusätzlichen Sicherungselemente erforderlich
  • Demontage- und recyclingfreundlich
  • Wiederholverschraubungen auch mit metrischen Schrauben möglich
 

„Höherfeste“ Verbindungen in Blech

Gerade in der Automobilindustrie, wo die verwendeten Bauteile besonders hohen Belastungen standhalten müssen, werden sehr hohe Anforderungen an die Fügetechnik gestellt. So wird im Karosseriebau zunehmend in Mischbauweise gefertigt, bei der unterschiedliche Werkstoffe eingesetzt werden, die langlebig und sicher verbunden werden müssen. Neben der einseitigen Zugänglichkeit ist dabei auch die Lösbarkeit der Verbindung wichtig, gerade im Hinblick auf die Recycling-Fähigkeit. Diese komplexen Einsatzbedingungen sind prädestiniert für den Einsatz der EJOT FDS® Schraube, mit der dünne Bleche aus Stahl und Aluminium hochqualitativ und ohne Vorloch verbunden werden. Arbeitsgänge wie Vorbohren oder Stanzen sind damit überflüssig. Durch den hohen Gewindetraganteil im geformten Durchzug entsteht eine höherfeste Verbindung ohne unerwünschte Spanbildung. Diese Verbindung kann sowohl hohe Auszugsfestigkeiten als auch hohe Schubbelastungen übertragen.

 

„Lochloses“ Fügen

Zur bisher üblichen Praxis des Vorlochens der zu verklemmenden Bauteile beim Fügen mit der FDS® Schraube hat EJOT eine Alternative entwickelt. Durch eine Optimierung des Schraubenlayouts kann beispielsweise beim Fügen einer Rohkarosse in Space-Frame-Struktur auf das Lochen der Klemmteile gänzlich verzichtet werden. Hierzu wurden die Fügeparameter den geänderten Bedingungen angepasst und die Geometrie der FDS® Schraube unterhalb des Schraubenkopfes optimiert, da ein geringer Anteil des Werkstoffs der Einschraubrichtung entgegenfließt. Diente in der Vergangenheit das Durchgangsloch zur Aufnahme dieses aufsteigenden Durchzuges, wird dieser nun durch den erhöhten Freiraum unterhalb des Schraubenkopfes aufgenommen. 

Prozessstufen der „lochlosen“ FDS® Verschraubung:

1. Erwärmen

2. Durchdringen

3. Durchzug formen

4. Gewinde furchen

5. Durchschrauben

6. Anziehen

 

Auswahl der Schraubgeräte

Für das Fließlochformen ist eine hohe Schrauberdrehzahl und eine definierte Andrückkraft notwendig, Gewindeformen und Anziehen der Schraube erfordern ein hohes Drehmoment. Die dafür geeigneten Schraubgeräte sind von verschiedenen Herstellern in Zusammenarbeit mit EJOT entwickelt worden. Zur genauen Spezifikation des geeigneten Equipments steht Ihnen das Produktmanagement FDS® gerne beratend zur Seite, zur Ermittlung der Auswahlkriterien können darüber hinaus Montageversuche im anwendungstechnischen Labor EJOT® APPLITEC durchgeführt werden.

Hotline
Christof Bauermeister
+49 2751 529-123
Produktmanagement
Dirk Runkel
+49 2751 529-187